Die Wahl der Beleuchtung kann, da Schlangen kein UV-Licht zur Viatmin D3 Synthese benötigen, nach den persönlichen Vorlieben erfolgen. Ich beleuchte mein Terrarium mit sechs 20 W Einbauhalogenstrahlern. Diese haben zum einen den Vorteil noch viel Wärme in das Terrarium abzugeben und zum anderen erzeugen Sie ein, für mein Empfinden, schönes Spiel zwischen Licht und Schatten. Somit erlangt man Werte zwischen 28 °C (oben, ca. 10 cm entfernt vom Strahler) – 24 °C (unten). Hierbei ist es enorm wichtig, die Lampen im ausreichenden Abstand zu den Einrichtungsgegenständen anzubringen damit sich die Tiere nicht verbrennen können. In das Terrarium hineinragende Beleuchtungen (z.B. Strahler- grundsätzlich nicht zu empfehlen) sind auf jeden Fall durch einen Drahtkorb vor den Schlangen zu schützen bzw. ist die Schlange vor den Strahlern zu schützen!
Zum besseren Verständnis sei gesagt, dass bei meinem Terrarium die Decke aus lackiertem Holz ist, bei der der Einbau der Strahler keine Schwierigkeit macht.
Als äußerst sinnvoll hat sich bei mir eine Dämmerungssimulation mit einem ELTAKO EUD12M Schaltrelais erwiesen, welche gerade bei dem dämmerungsaktiven Königspython zu einer verlängerten Aktivitätsphase geführt hat und außerdem, ganz subjektiv, die Tiere enorm entspannt, da der plötzliche Wechsel zwischen hell und dunkel, gerade im Winter, entfällt. Eine genaue Beschreibung und Bauanleitung findet ihr im blog.
Im gesamten Jahr ist das Terrium 14 Std. beleuchtet. Die Synchronisation mit den Jahreszeiten erfolgt, meiner Beobachtung nach, rein über das in den Raum fallende Tageslicht. Sollten die Terrarien in einem dunklen Raum untergebracht sein, kann eine Variation der Beleuchtungsdauer zur Stimulierung des Männchens und Weibchens zur Paaarung sinnvoll sein. Es liegen mir aber darüber keinerlei Erfahrungen vor.

