Bei der Einrichtung des Terrariums sollte auf verschiedene Temperaturzonen geachtet werden, welche zeitlich mit dem Anfang und Ende der Beleuchtungsdauer gesteuert werden.
Eine Stelle des Terrariums wird mit einer Heizmatte gewärmt. Es ist darauf zu achten, dass es sich bei dieser Matte um ein Qualitätsprodukt handelt um Verbrennungen der Schlange zu vermeiden. Ansonsten unbedingt zu einem Thermostaten greifen, welcher die Temperatur überwacht. Bestens bewährt haben sich bei mir Thermolux Wärmeunterlagen der Firma Witte & Sutor GmbH, da diese ursprünglich für den Gartenbau bestimmt, aus wasser- und verrottungsfestem Material hergestellt und absolut wasserdicht sind. Des Weiteren heizen sie, unter der Vorraussetzung, daß es zu keinem Wärmestau durch zu viel Einstreu o.ä. kommt, nie mehr als 5-7 °C über der Umgebungstemperatur. Bei mir kommt eine 15 Watt Matte zum Einsatz, die sich bestens bewährt hat, und für meine Verhältnisse absolut ausreichend ist. Diese Wäremunterlage liegt im Terraium und ist nur mit einer dünnen (!) Schicht Einstreu bedeckt. Heizkabel halte ich, wenn nicht unter dem Terrarium angebracht und dann mit hohen Wärmeverlusten verbunden, für absolut ungeeignet.
Eine andere Zone des Terrariums sollte kühler und nicht beheizt sein. An diesen Ort wird die WetBox gestellt auf die ich im Weiteren noch eingehen werde. Strukturiert wird das Terrarium dann noch zu guter Letzt mit starken Ästen mit viel waagrechten Anteilen oder in verschiedenen Höhen angebrachte Plattformen, welche durch die wärmende Beleuchtung des Terrariums auch zu einer weiteren Unterteilung in Temperatur-zonen beitragen und gerade von jungen Königspythons gerne genutzt werden.
Vehement abraten möchte ich von Ellstein- oder Infrarotstrahlern, da Schlangen Wärme immer mit Licht in Verbindung bringen und sich somit schlimmste Verbrennungen zuziehen können, wenn sie sich um denvermeintlich kalten, nicht strahlenden, Körper wickeln.

